ASchönefeld
- Ring
- Außenring · Brandenburg
- Richtung
- Südost der Berliner Mitte
- Luftlinie
- 16 km zur Mitte
- PLZ
- 12529
- Häuser
- Trinkwasser-Anschlussgrad 99,4 %
- Wasser
- MAWV, Wasserwerk Eichwalde
- Merkmal
- Gesamthärte 18,16 °dH

Wasser, Abwasser und Leitungen in Schönefeld: Wenn etwas undicht wird
Schönefeld hängt bei Trinkwasser und Abwasser am Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverband, und das Wasser aus dem Hahn hat eine Gesamthärte von 18,16 °dH. Das beansprucht Armaturen und Boiler ebenso wie die Kellerentwässerung bei Starkregen. Blitzklempner vermittelt Ihnen bei einem Schaden einen unabhängigen Partnerbetrieb aus Brandenburg und sagt Ihnen vorab, was Sie selbst tun können.
Schnellwahl für Schönefeld
- RohrbruchLeitung nach Umbau oder Sanierung undicht: Wasser absperren, Austritt fotografieren.
- Rückstau und Wasser im KellerDer Bodenablauf im Keller drückt Wasser hoch, vor allem bei Starkregen.
- Wasser in der WohnungNasse Wand oder Fleck an der Decke nach einer Badsanierung.
- Hahn tropft, Spülkasten läuftTropfende Armatur oder dünner Strahl durch Kalk im Wasser.
- Kein warmes WasserVerkalkter Boiler: Der Hahn liefert nur noch Lauwarmes oder gar nichts Warmes.
Vom Hahn bis zur Kläranlage Waßmannsdorf
Trinkwasser erreicht Schönefeld aus dem Wasserwerk Eichwalde, das der Märkische Abwasser- und Wasserzweckverband (MAWV) betreibt; der Anschlussgrad liegt bei 99,4 Prozent. Praktisch heißt das: Fast jedes Grundstück hängt am öffentlichen Netz. Für Sie zählt vor allem eine Grenze: Hinter dem Wasserzähler beginnt die Hausinstallation, und die gehört zur Eigentümerseite.
Alles vor dem Zähler bespricht der Eigentümer mit dem Versorger. Tritt dort Wasser aus, etwa am Gehweg oder im Vorgarten, hilft ein Foto vom Austritt, wenn Sie den Verband darüber informieren. Vermerken Sie dazu die Hausnummer und die Stelle des Austritts; so lässt sich die Meldung einem Leitungsabschnitt zuordnen.
Das Schmutzwasser geht bis zur Kläranlage Waßmannsdorf, die die Berliner Wasserbetriebe betreiben. Für das einzelne Haus zählt vor allem eines: Wird der Kanal bei Starkregen überlastet, drückt das Wasser in die Anschlussleitungen zurück.
Was hinter dem Wasserzähler im Haus verläuft, betreut die Eigentümerseite.
Warnzeichen im Haus und im Keller
- Muffiger Geruch, dunkle Fugen oder lose Fliesen nach einem Bad-Umbau: möglicher Austritt hinter der Wand.
- Zählerrädchen läuft trotz zugedrehter Hähne: irgendwo verliert die Installation Wasser.
- Wasser steigt aus dem Kellerablauf: nichts mehr einleiten, Geräte im Wasser nicht anfassen.
- Nässe an Leuchte, Steckdose oder Stromverteiler: nichts anfassen und eine Elektrofachkraft rufen; den Strom trennen Sie allenfalls am Sicherungskasten, sofern er trocken und gefahrlos erreichbar ist.
- Rauschen im Boiler und nur noch lauwarmes Wasser deuten auf Kalk hin.
Neue Fliesen treffen bei der Badsanierung auf alte Anschlüsse
Wird ein Bad umgebaut, können Waschbecken, Dusche und WC an neue Stellen wandern. Dafür werden Zu- und Ablaufleitungen verlängert, versetzt oder neu angeschlossen. An jeder dieser Verbindungen kann später ein Tropfen entstehen, der hinter Fliesen und Vorwand lange unbemerkt bleibt.
Warnzeichen sind Zählerziffern, die trotz zugedrehter Hähne laufen, ein muffiger Geruch am Duschplatz oder Fugen, die dunkel werden und nicht mehr abtrocknen. Mehr dazu steht bei den versteckten Lecks. Ein Fachbetrieb für Trinkwasserinstallationen kann die Leitungen prüfen und die Stelle eingrenzen.
Entdecken Sie nach einem Umbau Wasser an einer Wand, drehen Sie den Haupthahn zu und fotografieren den Schaden, bevor etwas abgetrocknet oder abgedeckt wird. Die Bilder helfen später, wenn mit Handwerkern zu klären ist, was genau passiert ist.

Kellerablauf und Rückstauebene bei Starkregen
Jede Entwässerung hat eine Rückstauebene, in der Regel die Höhe der Straße am Kanalanschluss. Alles, was darunter liegt, also Kellerablauf, Waschmaschinenanschluss oder Kellerdusche, kann Wasser aus dem Kanal bekommen, wenn dieser bei Starkregen überlastet ist. Räume oberhalb dieser Linie entwässern dagegen mit natürlichem Gefälle.
Den Schutz gegen Rückstau stellt im gesamten Verbandsgebiet die Eigentümerseite sicher: durch eine Hebeanlage, die Abwasser aus tiefen Räumen nach oben pumpt, oder durch einen Rückstauverschluss (Wartung nach DIN 1986-3).
Steht Wasser im Kellerablauf, leiten Sie nichts mehr ein: keine Waschmaschine, keine Dusche, keine WC-Spülung. Ob ein Rückstauverschluss vorhanden ist und noch arbeitet, lesen Sie im Ratgeber zum Rückstauverschluss nach. Bei einem Sanitär Notdienst in Schönefeld hilft die Angabe, in welchem Raum das Wasser steht.
Was unter der Rückstauebene liegt, braucht einen eigenen Schutz.
Was läuft wo? Kurz beschreiben.01579 2842379
Durchsagen für Schönefeld
- Wie lese ich den Wasserzähler ab, und was sagt er mir?
- Der Zähler sitzt typischerweise im Hausanschlussraum oder im Keller. Drehen Sie alle Hähne zu, lassen Sie Waschmaschine und Geschirrspüler ruhen und beobachten Sie das kleine Rädchen oder die Ziffern. Dreht sich etwas, läuft hinter dem Zähler irgendwo Wasser ab, etwa durch eine Leitung, einen laufenden Spülkasten oder einen undichten Anschluss. Bewegt sich nichts, läuft im Haus nichts ab; ein Leck vor dem Zähler zeigt er allerdings nicht an.
- Welche Räume sind bei Rückstau gefährdet?
- Gefährdet sind Räume, die tiefer als die Rückstauebene liegen: Keller mit Bodenablauf, Waschküche, Hobbyraum, Kellerdusche oder Waschmaschinenanschluss. Räume im Erdgeschoss und darüber entwässern in der Regel frei. Ein Rückstauverschluss schützt nur die Leitungen, die hinter ihm angeschlossen sind; eine Hebeanlage fördert das Abwasser stattdessen aktiv nach oben.
- Darf ich nach der Badsanierung selbst Dichtungen oder Eckventile erneuern?
- Nein. Erlaubt sind das Zudrehen eines Eckventils, das Auffangen von Wasser und das Abschrauben eines Siphons über einem Eimer. Verbindungen, Ventile und Kartuschen im Trinkwasserbereich sind Sache eines Fachbetriebs. Eine falsch gesetzte Dichtung hält zunächst und lässt Wochen später Wasser hinter der Vorwand laufen.
- Was gilt bei Wasser im Keller für den Strom?
- Steht Nässe an einer Lampe, einer Steckdose oder einem Verteiler, fassen Sie nichts davon an. Abschalten geht allenfalls am Sicherungskasten, und nur, wenn er trocken ist und sich ohne Gefahr erreichen lässt; alles Weitere gehört einer Elektrofachkraft. Ist der Weg zum Kasten nass, bleiben Sie draußen.
- Wie beschreibe ich einen Schaden so, dass er sich einschätzen lässt?
- Nennen Sie den Raum, die Art des Austritts (Leitung, Abfluss, Decke, Kellerablauf) und ob der Haupthahn schon geschlossen ist. Erwähnen Sie, ob in letzter Zeit umgebaut wurde, und halten Sie Fotos bereit. Mit diesen Angaben lässt sich besser abschätzen, welche Art Fachbetrieb gebraucht wird: für Trinkwasserleitungen, Abwasser oder Elektrik.
Rohrbruch im Eigenheim: erst das Wasser, dann alles Weitere
Bei einem Rohrbruch in Schönefeld schließen Sie als Erstes den Haupthahn.
Wer danach einen Klempner in Schönefeld sucht, hat das Wichtigste schon getan. Der Haupthahn sitzt im Eigenheim im Hausanschlussraum oder im Keller, direkt am Wasserzähler. Anschließend einen Hahn öffnen, um den Druck abzulassen: Das entlastet die Leitung.
Versiegt der Austritt, sobald der Haupthahn zu ist, sitzt die Undichtigkeit in der Installation dahinter. Fließt trotzdem weiter Wasser, kommt eine Leitung vor dem Hahn in Betracht, und das besprechen Eigentümer mit dem Versorger. Halten Sie fest, an welcher Stelle der Schaden zuerst auffiel, und fotografieren Sie den Zählerstand.
Wer was in die Hand nimmt
Mieter
- Absperrventil der Wohnung schließen, Wasser auffangen, Schaden fotografieren.
- Hausverwaltung oder Vermieter über den Schaden informieren.
- Nasse Stellen nicht öffnen oder abdecken, damit sichtbar bleibt, was passiert ist.
Eigentümer
- Die Hausinstallation hinter dem Wasserzähler gehört zur Eigentümerseite, einschließlich Kellerentwässerung.
- Rückstauschutz für Kellerräume prüfen lassen: Hebeanlage oder Verschluss (Wartung nach DIN 1986-3).
- Leitungen vor dem Zähler gemeinsam mit dem Versorger abstimmen.
Kalk an Hahn, Boiler und Perlator durch die Wasserhärte
Das Wasserwerk Eichwalde liefert Wasser mit einer Gesamthärte von 18,16 °dH. Bei dieser Härte setzt sich Kalk gern ab: am Perlator, im Duschkopf, an Heizstäben und in den Ventilen von Wasch- und Spülmaschinen, sobald das Wasser erwärmt wird oder verdunstet.
Ein Keller unter der Straßenhöhe bleibt nur trocken, wenn Rückstau dort gar nicht erst hineinkommt.