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BBerlin

Ring
Innenring · Berlin
PLZ
10117
Häuser
Mehrfamilienhäuser mit Steigsträngen
Wasser
Berliner Wasserbetriebe
Merkmal
Gesamthärte ab 14 °dH
Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit mit Fallrohren an der Fassade

Berlin: Wasser an der falschen Stelle und das Ventil, das es begrenzt

Zwischen Altbauschacht, Plattenstrang und Reihenhauskeller folgt das Wasser in Berlin denselben Gesetzen: Es stammt aus hartem Grundwasser, passiert den Wasserzähler, versorgt die Hausinstallation und endet im Kanal. Bei Rohrbruch, Abfluss oder Warmwasser führt ein Anruf zu einem unabhängigen Partnerbetrieb aus Berlin, den wir vermitteln.

Anrufen01579 2842379Erste Handgriffe: Sofort-Hilfe

Schnellwahl für Berlin

Erst absperren: Wohnungsventil, Strang und Aquastopp

  • Bei einem Rohrbruch in Berlin gehört der erste Griff dem Ventil, nicht dem Wischlappen. Ein Steigstrang versorgt im Mehrfamilienhaus mehrere Etagen, und das Absperrventil der Wohnung riegelt sie vom Strang ab. Sie finden es etwa im Bad, hinter der Küchenzeile oder im Flur. Drehen Sie es zu, dann erst stellen Sie Eimer unter die Austrittsstelle.

  • Versiegt der Austritt nach dem Zudrehen, steckt der Schaden in der Wohnungsinstallation hinter dem Ventil. Läuft trotz geschlossenem Ventil weiter Wasser aus, ist ein Abschnitt davor verdächtig, zum Beispiel im Strang. Mehrere Wohnungen zugleich sperrt nur das Strangventil im Keller oder Schacht, das die Hausverwaltung bedient; die Nachbarn oben bitten Sie, ihr Absperrventil zuzudrehen, und die Etagen darunter warnen Sie.

  • Waschmaschine und Geschirrspüler bilden eigene Schwachstellen. Platzt der Zulaufschlauch, steht die Küche unter Wasser, auch wenn niemand daheim ist. Ein Aquastopp am Zulauf sperrt bei einem Schlauchschaden selbstständig ab. Wer nach dem Waschgang das Eckventil zudreht, nimmt dem Schlauch den Druck und schützt damit auch die Wohnungen darunter vor Nässe.

  • Ist der Strang selbst betroffen, beurteilt ein Fachbetrieb, ob nur ein Anschluss oder ein ganzer Rohrabschnitt ersetzt werden muss. Wie das Absperrventil Ihres Hauses aussieht und wo es sitzt, steht im Beitrag zu Haupthahn und Absperrventilen. Eine Taschenlampe im Keller und ein Foto vom Ventil erleichtern später das Gespräch mit dem Fachbetrieb.

Zuerst das Ventil, dann der Eimer: Absperren schlägt Aufwischen.

Warnzeichen und erste Handgriffe

  • Wasser tritt aus: Absperrventil der Wohnung schließen, Austritt mit Eimern und Tüchern auffangen.
  • Läuft Wasser an Lampe, Steckdose oder Verteiler entlang: nichts berühren; Strom nur über einen Sicherungskasten abschalten, der trocken und gefahrlos erreichbar ist; danach eine Elektrofachkraft holen.
  • Zählerstand bei geschlossenen Zapfstellen notieren und später vergleichen: Eine Veränderung weist auf ein verstecktes Leck im Haus hin.
  • Wasser steigt aus dem Bodenablauf: Waschmaschine und Spüle ruhen lassen, Gegenstände hochstellen.
  • Fotos von Schaden und Wasserstand machen, bevor aufgewischt wird.

Am Wasserzähler beginnt die Hausinstallation

  • Auch bevor ein Sanitär Notdienst in Berlin gerufen wird, lohnt der Blick auf die Zuständigkeiten. Die Wasserbetriebe gewinnen das Trinkwasser aus Grundwasser und bereiten es in neun Wasserwerken auf, indem vor allem Eisen und Mangan herausgefiltert werden. Chlor oder Fluor kommen nicht dazu; eine chemische Nachbehandlung ist nicht nötig.

  • Hinter dem Wasserzähler beginnt die Hausinstallation auf der Eigentümerseite. Ein Klempner in Berlin, der dort arbeitet, gehört in das Installateurverzeichnis der Wasserbetriebe; die Regel schützt das Lebensmittel Trinkwasser. Eigentümer sprechen den Versorger an, wenn es um die Strecke vor dem Zähler geht; der Fachbetrieb im Haus ist dafür nicht der Weg.

  • Der Hauptwasserzähler gehört den Wasserbetrieben. Wohnungswasserzähler liegen beim Vermieter. Dreht sich der Zähler bei geschlossenen Zapfstellen weiter, liegt die Stelle hinter ihm, also im Haus. Eine Undichtigkeit vor dem Zähler registriert er nicht; als Hinweis gilt feuchter Boden oder eine nasse Hauseinführung bei stehendem Zähler. Der Zähler ist damit zugleich Messgerät und Grenzmarke.

Hand schließt das Absperrventil an einer Kupferleitung im Keller

Warum Kalk im Warmwasser Armaturen und Speicher leiden lässt

Leitungswasser in Berlin zählt zu den harten Wässern, die Gesamthärte liegt bei 14 °dH und darüber.

Verantwortlich ist vor allem gelöstes Calcium, das als Kalk ausfällt. Je nach Versorgungsgebiet fallen die Werte anders aus. Die Wasserbetriebe bieten eine Abfrage der Analysewerte über die Postleitzahl an.

Kalk zeigt sich zuerst an Armaturen: Der Strahl wird dünn oder streut, weil der Perlator zugesetzt ist. Ihn abzuschrauben und zu entkalken ist ein erlaubter Handgriff, mehr nicht. In Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher lagert sich Kalk an Heizstäben und Wärmetauschern ab und bremst die Erwärmung des Wassers.

Im Haushalt lässt sich die Härte abfedern: Waschmittel und Reiniger werden auf den Härtebereich abgestimmt, und Spülmaschinen laufen am besten mit Regeneriersalz. Das schont Heizstäbe, Dichtflächen und Armaturen. Auch ein Wasserkocher oder eine Kaffeemaschine profitiert, wenn man sie regelmäßig mit Zitronensäure entkalkt.

Leitung, WC oder Warmwasser? Anrufen.01579 2842379

Durchsagen für Berlin

Wie finde ich mit dem Wasserzähler ein verstecktes Leck?
Schließen Sie sämtliche Zapfstellen, lassen Sie Wasch- und Geschirrspülmaschine stehen und schreiben Sie den Zählerstand auf; nach einer Weile lesen Sie ihn erneut ab. Dreht sich der Zähler weiter, entweicht hinter ihm, also im Haus, Wasser. Bei geschlossenem Haupthahn steht er immer still, das beweist nichts. Eine Undichtigkeit vor dem Zähler registriert er nicht; feuchten Boden bei stehendem Zähler melden Eigentümer dem Versorger.
Was darf auf keinen Fall ins WC?
In den Hausmüll statt ins WC gehören Wattestäbchen, Feuchttücher, Windeln und Damenhygiene, außerdem Kondome, Katzenstreu und Verpackungen. Speiseöl und Fette setzen sich in Rohren ab und verklumpen im Kanal; Essensreste landen in der Biotonne. Auch Farbreste, Lacke, Lösungsmittel und Arzneien gehören nicht ins Abwasser; Chemikalien nimmt der Recyclinghof an.
Was bedeuten Pfeifen oder Rauschen in der Leitung?
Solche Geräusche entstehen, wenn Wasser durch verengte oder verkalkte Stellen strömt oder an einem defekten Ventil vorbei. Lässt das Rauschen nach, sobald ein Eckventil nur halb offen steht, liegt der Grund an der Armatur dahinter. Halten die Geräusche an allen Hähnen an, beurteilt ein Fachbetrieb die Leitung.
Wer muss Legionellen untersuchen lassen?
Betroffen sind Warmwasseranlagen, deren Speicher mehr als 400 Liter fasst oder bei denen eine Leitung vom Erwärmer zur Zapfstelle mehr als 3 Liter enthält, sofern es Duschen gibt. Wer Wohnungen vermietet, gibt Trinkwasser rechtlich gewerblich ab. Ein- und Zweifamilienhäuser nimmt die Regel aus.
Was gilt, wenn bei einem Rohrbruch im Mietshaus mein Hausrat nass wird?
Feuchte Wände, ausgefallene Warmwasserbereitung oder dichte Abflüsse gelten als Mängel, die man dem Vermieter schon aus Beweisgründen schriftlich anzeigt. Beschädigter Hausrat fällt in den Bereich der Hausratversicherung. Was im eigenen Fall gilt, klären Mietvertrag, Hausverwaltung oder Versicherung.

Starkregen, Kanal und der ungeschützte Keller

Rückstau bedeutet: Ein überlasteter Kanal drückt bei Starkregen Abwasser in die Hausanschlussleitung zurück. Es tritt dort aus, wo ein Ablauf tief liegt: am Bodenablauf, an der Dusche im Keller, am WC im Souterrain. Wer darunter wohnt, sieht den Schaden zuerst.

Wer greift wohin, Mieter oder Eigentümer?

Eigentümer

  • Arbeiten hinter dem Wasserzähler an einen eingetragenen Fachbetrieb für Trinkwasser geben.
  • Rückstauverschluss oder Hebeanlage vorsehen und die Technik prüfen lassen.
  • Bleileitungen und veraltete Strangabsperrungen von einem Fachbetrieb beurteilen lassen.

Blei im Altbau und Rohre aus der Zeit vor 1973

  1. Wurde ein Haus vor 1973 gebaut, können Bleirohre darin noch vorhanden sein. Für Blei im Trinkwasser besteht seit 2013 ein Grenzwert von 10 Mikrogramm je Liter, und Bleileitungen halten ihn nicht ein. Die Trinkwasserverordnung verpflichtet Betreiber, solche Leitungen zu entfernen oder stillzulegen.

  2. Typisch für Bleirohre: grauer Glanz, ein dumpfer Klang beim Klopfen, dicke Wülste an den Lötstellen und ein Material, das weicher ist als Kupfer. Zu sehen sind sie bisweilen im Keller, vor oder hinter dem Zähler. Ob es wirklich Blei ist, klärt der Fachbetrieb des Sanitär- und Heizungshandwerks.

  3. Solange offen ist, was im Haus liegt, lässt man Wasser für Essen und Trinken zunächst ablaufen, bis die Temperatur am Hahn gleichmäßig kühl bleibt. Für Schwangere, Babys und kleine Kinder gilt vorübergehend: lieber Mineralwasser aus der Flasche. Vorhandene Bleileitungen muss der Betreiber den Bewohnern mitteilen; entdeckt ein Fachbetrieb welche, geht eine Anzeige ans Gesundheitsamt.

Wer weiß, wo das Ventil sitzt, hat den Schaden schon zur Hälfte begrenzt.

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